Eine osteopathische Befundung beginnt mit einem ausführlichen Patientengespräch. Dieses Gespräch beinhaltet eine Erfassung der Krankengeschichte, einen Sicht-, Tast- und Mobilitätsbefund.

Erfassung der Krankengeschichte:

Operationen, Verletzungen, Entzündungen, Allergien, Erkrankungen der inneren Organe, Erkrankungen des Skelett- und Nervensystems, angewandter Medikamentenplan, Besprechung und Übersetzung von Arztberichten.

Sicht-, Tast- und Mobilitätsbefund:

wird im Stehen, im Sitzen und in Rücken- bzw. Bauchlage durchgeführt

· wie steht der Schultergürtel?
· ist die Wirbelsäule gerade?
· gibt es einen Beckenschiefstand?
· gibt es fasziale Spannung?
· abtasten des Bauchraums
· gibt es Mobilitätseinschränkungen, Festigkeiten oder Narbengewebe?

Besprechung des Befundergebnisses und der weiteren Behandlungen, mit dem Patienten.
Osteopathische Behandlungen finden in einem Rhythmus von mindestens 3 Wochen statt. Tritt eine Besserung ein, verlängern sich die Behandlungsabstände. Eine osteopathische Behandlung dauert i. d. Regel ca. eine Stunde.